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Ilsenburg / Harz
Ilsenburg liegt zwischen Wernigerode und Bad Harzburg am Ausgang des Ilsetals an
der Bahnstrecke Heudeber-Danstedt–Vienenburg. Die Stadt ist an drei Seiten von
bewaldeten Bergen umgeben, die über 550 m hoch sind.
"Deckerts Welt" liegt direkt im Stadtzentrum, hier einige Fotos mit
Entfernungsangaben:
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| Hirsch-Apotheke (10 m) |
Rathaus (60 m) |
Rothe Forellen (70 m) |
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| Forellenteich (250 m) |
Cafe Am Markt (50 m) |
Forellenteich mit Blick auf
die "Waldhöhe" (20 m) |
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| Goethe-Gymnasium (60 m) |
Volksbank und Arztpraxis "Haertel"
(50 m) |
Hüttenmuseum und "Kneipchen"
(150 m) |
Ilsenburg liegt am Nationalpark Harz und ist offizielle Nationalpark-Gemeinde.
Der Harzer Grenzweg am Grünen Band verläuft von Ilsenburg in Nord-Süd Richtung
über ca. 75 km bis nach Walkenried entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze;
teilweise sind Grenzanlagen und Grenzwege noch erkennbar. Da dieses Gebiet rund
40 Jahre gesperrt war, hat sich dort eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt
erhalten.
Geschichte der Stadt
995 hielt sich auf einer Burg in der Nähe des heutigen Ilsenburg, die im 9.
Jahrhundert zum Schutz eines kaiserlichen Jagdreviers im Harz gebaut wurde,
Kaiser Otto III. auf. 1003 übergab sie sein Nachfolger Heinrich II. dem Bischof
von Halberstadt zur Gründung eines Benediktinerklosters. Dieses war seit 1009
bekannt. Auf dem Ilsestein wurde danach eine neue Reichsburg erbaut, die jedoch
1107 völlig zerstört wurde.
Das in der Umgebung des 1525 im Bauernkrieg verwüsteten Klosters entstandene
Dorf entwickelte sich Anfang des 16. Jahrhunderts zum Flecken in der Grafschaft
Wernigerode. 1545 wurde eine Eisenhütte mit zwei Hochöfen errichtet, die 1697
von Zar Peter I. besichtigt wurde. Ilsenburg entwickelte sich zu einer
wohlhabenden Gemeinde, die am Ende des Dreißigjährigen Krieges Residenzstadt der
Grafen zu Stolberg-Wernigerode wurde. Diese verlegten ihren Hofhaltungssitz erst
1710 zurück nach Wernigerode.
Ilsenburg wurde besonders durch die Produktion von Ofenplatten und Kunstguss
bekannt.
Im Königreich Westphalen war Ilsenburg Bestandteil des Kantons Ilsenburg.
Im 18. Jahrhundert wurde südwestlich von Ilsenburg die Ernstburg errichtet.
1893 besuchten Ilsenburg 2400 Urlauber, nachdem bereits 1884 die Eisenbahn die
Gemeinde erreicht hatte. Das Hüttenwerk wurde 1911 vorübergehend stillgelegt.
Während des Zweiten Weltkrieges wurde im Ort kurzzeitig ein Außenlager des KZ
Dora-Mittelbau angelegt, in dem 16 italienische Militärinternierte zur
Zwangsarbeit eingesetzt waren.
1947 folgte die Anerkennung als Luftkurort; am 1. Januar 1959 wurde Ilsenburg in
Würdigung seiner wirtschaftlichen Bedeutung und als wichtiges Erholungszentrum
das Stadtrecht verliehen.
In Ilsenburg wurde 1948 die Evangelische Forschungsakademie gegründet.
Am 1. Juli 2009 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Darlingerode und
Drübeck mit dem Ortsteil Öhrenfeld eingemeindet. Gleichzeitig wurde die
Verwaltungsgemeinschaft Ilsenburg (Harz), deren Sitz sich in der Stadt befand,
aufgelöst. (Quelle: Wikipedia)
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